Unterwegs im östlichen Harzvorland

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Der Dreiländereckpfad ist eine Idee der Ortsbürgermeister der teilnehmenden Gemeinden Neuplatendorf, Wieserode und Alterode und einem Freund aus Aschersleben, die es sich zum Ziel gemacht haben die Grenzregion (das selbsternannte „Dreiländereck“) auf verschiedenen Ebenen stärker zu  vernetzen, sowie die Einzigartigkeit und Schönheit ihrer Heimat für Einheimische und Touristen bekannt zu machen und attraktiv zu gestalten.

Die Spielregeln entsprechen denen der Harzer Wandernadel: Besucht die 22 idyllischen Ziele im Vorharz und stempelt sie auf der dafür vorgesehenen Stempelkarte ab. Als kleine Belohnung gibt es eine „Vorharzer Dreiländereck-Wandernadel“ in Form eines Anstecknadel.

Das Leistungsabzeichen gibt es nach erreichen der 22 Ziele für 7,50 Euro an den folgenden Standorten.

Die Stempelstellen

Wanderstation / Stempel 2

Neuplatendorf

„Konradsburgblick“

Von der Stempelstelle am Grenzstein in Neuplatendorf genießt man einen einzigartigen Ausblick von Ballenstedt bis Bernburg. Auf einem Bergsporn südlich von Ermsleben liegt die Konradsburg,eine ehemalige Klosteranlage.

Wanderstation / Stempel 7

Harzer Seeland

„Concordia See“

Der Concordia See ist der größte künstliche See im Harzvorland in Sachsen-Anhalt. Durch die 1996 eingeleitete Flutung der ehemaligen Braunkohlegrube Concordia ist ein vielseitig nutzbarer See im Herzen der Freizeitlandschaft Harzer Seeland entstanden. Der See lädt mit seinem klaren Wasser zum Baden, Segeln, Surfen und auch Kite-Surfen ein.

Wanderstation / Stempel 9

Quenstedt

„Schalkenburg“

Im östlichen Harzvorland, etwa 1 km südwestlich von Quenstedt, befindet sich ein archäologischer Fundplatz. Dort, wo der Hengstbach in der Nähe der „Fabrik“ in den Trog eintritt, erhebt sich ein Bergsporn der im Volksmund „Schalkenburg“ genannt wird. Auf dieser Hochfläche befand sich eine neolithische Kreisgrabenanlage.

Wanderstation / Stempel 3

Wieserode

„Am Anger“

In der Ortsmitte des idyllischen Vorharzdorfes. In unmittelbarer Nähe befindet sich die schöne Dorfkirche,welche auf das Jahr 1617 zurück geht. Damit ist sie die älteste Fachwerkkirche in der Harzregion.

Wanderstation / Stempel 5

Harkerode

„Burg Arnstein“

Die Burgruine steht auf einer Erhebung zwischen den Orten Sylda und Harkerode und bietet einen fantastischen Blick in das Umland. Mit dem Bau der komplexen Festungsanlage wurde vermutlich um das Jahr 1130 durch den Edelmann Walter II. von Arnstedt begonnen. Ihre erste urkundliche Erwähnung datiert im Jahre 1156.

Wanderstation / Stempel 11

Hoym / Anhalt

„Mittelmühle“

Die Mittelmühle in der Mühlenstraße in Hoym / Anhalt wurde 1750 erbaut. Sie ist ein technisches Denkmal der Produktionsgeschichte. Das Wasserrad hat einen Durchmesser von 5 m, eine Breite von 1,80 m und wird mit 48 Schaufeln angetrieben. Es ist das einzige dieser Art in den ehemaligen Bezirken Halle und Magdeburg.

Wanderstation / Stempel 17

Pansfelde

„Baldriansköppe“

Im Tal der Schwennecke, umgehen von einer abwechslungsreichen Landschaft mit Mischwald, Wiesen und Äckern, sowie den Flusstälern der Leine und Selke liegt der Ort Pansfelde. Pansfelde wurde erstmals urkundlich im Jahre 1276 unter dem Namen „Pamesvelde“ erwähnt. Im Jahr 1850 lebte ein Kantor Lickefett in Pansfelde. Sein besonderes Interesse galt dem Anbau von Arzneipflanzen, ganz besonders dem Baldrian. Es stellte sich heraus, dass der geldliche Ertrag höher ist als bei Getreide. Die wirkstoffreichen Wurzeln waren die Grundlage zur Herstellung von Baldriantee und Baldriantropfen zur Versorgung vom leidenen Menschen. So kam es auch zu dem Spitznamen der „Pansfelder Baldriansköppe“.

Wanderstation / Stempel 18

Selketal im Harz

„Thalmühle“

Das Tal der Selke ist das idyllischste aller Harzer Flusstäler. Dort befindet sich die Thalmühle. Im Jahr 1592 wurde die Thalmühle als Mahlmühle für die Asseburger errichtet. Zwischen1891 und 1966 wurde auf dem Gelände ein Sägewerk betrieben, seit 1968 dient die Anlage als Ferienheim.

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Viel Spaß beim Wandern!

An 22 sehenswerten Plätzen im Vorharz (Landkreis Harz, Landkreis Mansfeld-Südharz und Salzlandkreis) stehen die Stempelkästen des „Vorharzer Dreiländereckpfads“. Auf einer Strecke von insgesamt ca. 140 km sind die Stempelstationen sowohl für Fahrradfahrer als auch für Wanderfreunde gut zu erreichen.

Achtung! Wenn Ihr an der eigentlichen Stempelstelle keinen Stempel aufgrund von Vandalismus mehr vorfindet, habt Ihr ab sofort die Möglichkeit, im Gartenhaus in Pansfelde Euren erwanderten Stempel abzuholen.

Übersichtskarte

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