Unterwegs im östlichen Harzvorland

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Der Dreiländereckpfad ist eine Idee der Ortsbürgermeister der teilnehmenden Gemeinden Neuplatendorf, Wieserode und Alterode und einem Freund aus Aschersleben, die es sich zum Ziel gemacht haben die Grenzregion (das selbsternannte „Dreiländereck“) auf verschiedenen Ebenen stärker zu  vernetzen, sowie die Einzigartigkeit und Schönheit ihrer Heimat für Einheimische und Touristen bekannt zu machen und attraktiv zu gestalten.

Die Spielregeln entsprechen denen der Harzer Wandernadel: Besucht die 22 idyllischen Ziele im Vorharz und stempelt sie auf der dafür vorgesehenen Stempelkarte ab. Als kleine Belohnung gibt es eine „Vorharzer Dreiländereck-Wandernadel“ in Form eines Anstecknadel.

Das Leistungsabzeichen gibt es nach erreichen der 22 Ziele für 7,50 Euro an den folgenden Standorten.

Die Stempelstellen

Wanderstation / Stempel 7

Harzer Seeland

„Concordia See“

Der Concordia See ist der größte künstliche See im Harzvorland in Sachsen-Anhalt. Durch die 1996 eingeleitete Flutung der ehemaligen Braunkohlegrube Concordia ist ein vielseitig nutzbarer See im Herzen der Freizeitlandschaft Harzer Seeland entstanden. Der See lädt mit seinem klaren Wasser zum Baden, Segeln, Surfen und auch Kite-Surfen ein.

Wanderstation / Stempel 17

Pansfelde

„Baldriansköppe“

Im Tal der Schwennecke, umgehen von einer abwechslungsreichen Landschaft mit Mischwald, Wiesen und Äckern, sowie den Flusstälern der Leine und Selke liegt der Ort Pansfelde. Pansfelde wurde erstmals urkundlich im Jahre 1276 unter dem Namen „Pamesvelde“ erwähnt. Im Jahr 1850 lebte ein Kantor Lickefett in Pansfelde. Sein besonderes Interesse galt dem Anbau von Arzneipflanzen, ganz besonders dem Baldrian. Es stellte sich heraus, dass der geldliche Ertrag höher ist als bei Getreide. Die wirkstoffreichen Wurzeln waren die Grundlage zur Herstellung von Baldriantee und Baldriantropfen zur Versorgung vom leidenen Menschen. So kam es auch zu dem Spitznamen der „Pansfelder Baldriansköppe“.

Wanderstation / Stempel 6

Aschersleben

„Bestehorn-Höhe“

Im Jahr 1911 wurde die „Luisenhalle“ („Luisenblick“ und „Luisentempel“) übergeben - eine Stiftung von Kommerzienrat Richard Bestehorn, Mitglied im Verschönerungsverein Aschersleben. Im Jahr 1931 erhielt anlässlich des 65. Geburtstages von Richard Bestehorn der Aussichtspunkt am Nahryberg den Namen „Richard-Bestehorn-Höhe“.

Wanderstation / Stempel 16

Sandersleben

„Quirlbrücke“

Erstmals 1895 erwähnt, dient die Brücke der Überquerung der Wipper und wurde auch vom Domänenpächter täglich genutzt. Als dieser sich weigerte, die Sanierung der Brücke finanziell mitzutragen, bauten die Stadtväter einen „Quirl“ auf. Fußgänger konnten weiterhin problemlos passieren, dem geizigen Pächter blieb der Zugang mit seinen Pferden jedoch seitdem versperrt.

Wanderstation / Stempel 12

Wilsleben

„Dorfkirche“

Wilsleben ist ein Dorf am westlichen Rand des Salzlandkreises. Die Dorfkirche wurde 1680 umfassend erneuert und wird zur Zeit mit Hilfe des „Fördervereins zur Erhaltung der Dorfkirche Wilsleben“ grundlegend saniert.

Wanderstation / Stempel 14

Frose

„Vogelschutzgebiet“

Das im Salzlandkreis gelegene und noch immer in Entstehen befindliche ca. 75 ha große Feuchtgebiet „Seeländereien bei Frose“ liegt inmitten einer intensiv genutzten Agrarlandschaft und ist als naturschutzrechtlich geschütztes Gebiet ausgewiesen. Dort haben Sie die Möglichkeit seltene Vögel zu beobachten.

Wanderstation / Stempel 9

Quenstedt

„Schalkenburg“

Im östlichen Harzvorland, etwa 1 km südwestlich von Quenstedt, befindet sich ein archäologischer Fundplatz. Dort, wo der Hengstbach in der Nähe der „Fabrik“ in den Trog eintritt, erhebt sich ein Bergsporn der im Volksmund „Schalkenburg“ genannt wird. Auf dieser Hochfläche befand sich eine neolithische Kreisgrabenanlage.

Wanderstation / Stempel 19

Mehringen

„St. Stephani Kirche“

Die romanische Kirche in Mehringen wurde im Jahr 1255 erstmals urkundlich erwähnt und ist inmitten des Ortes auf einer Anhöhe gelegen. Sie beherbergt u.a. ein Tympanon mit der Darstellung der Steinigung des heiligen Stephanus. 1881 erhielt sie zudem einen Turm mit Turmuhr im neugotischen Stil.

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Viel Spaß beim Wandern!

An 22 sehenswerten Plätzen im Vorharz (Landkreis Harz, Landkreis Mansfeld-Südharz und Salzlandkreis) stehen die Stempelkästen des „Vorharzer Dreiländereckpfads“. Auf einer Strecke von insgesamt ca. 140 km sind die Stempelstationen sowohl für Fahrradfahrer als auch für Wanderfreunde gut zu erreichen.

Achtung! Wenn Ihr an der eigentlichen Stempelstelle keinen Stempel aufgrund von Vandalismus mehr vorfindet, habt Ihr ab sofort die Möglichkeit, im Gartenhaus in Pansfelde Euren erwanderten Stempel abzuholen.

Übersichtskarte

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