Unterwegs im östlichen Harzvorland

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Der Dreiländereckpfad ist eine Idee der Ortsbürgermeister der teilnehmenden Gemeinden Neuplatendorf, Wieserode und Alterode und einem Freund aus Aschersleben, die es sich zum Ziel gemacht haben die Grenzregion (das selbsternannte „Dreiländereck“) auf verschiedenen Ebenen stärker zu  vernetzen, sowie die Einzigartigkeit und Schönheit ihrer Heimat für Einheimische und Touristen bekannt zu machen und attraktiv zu gestalten.

Die Spielregeln entsprechen denen der Harzer Wandernadel: Besucht die 22 idyllischen Ziele im Vorharz und stempelt sie auf der dafür vorgesehenen Stempelkarte ab. Als kleine Belohnung gibt es eine „Vorharzer Dreiländereck-Wandernadel“ in Form eines Anstecknadel.

Das Leistungsabzeichen gibt es nach erreichen der 22 Ziele für 7,50 Euro an den folgenden Standorten.

Die Stempelstellen

Wanderstation / Stempel 19

Mehringen

„St. Stephani Kirche“

Die romanische Kirche in Mehringen wurde im Jahr 1255 erstmals urkundlich erwähnt und ist inmitten des Ortes auf einer Anhöhe gelegen. Sie beherbergt u.a. ein Tympanon mit der Darstellung der Steinigung des heiligen Stephanus. 1881 erhielt sie zudem einen Turm mit Turmuhr im neugotischen Stil.

Wanderstation / Stempel 21

Friedrichsaue

„Stock'sche Esche“

Die Esche wurde vermutlich vor ca. 200 Jahren von Heinrich Stock vor dem Wohnhaus Chausseestraße 8 in der so genannten Uhlenflucht von Friedrichsaue gepflanzt. Die Familie Stock gehörte zu den Erstsiedlern des Ortes. 1985 wurde die Esche vom damaligen Rat des Kreises Aschersleben zum Naturdenkmal erklärt. Zurzeit misst die Esche einen Stammumfang von 4,57 m und hat immer noch einen Kronendurchmesser von ca. 28 m.

Wanderstation / Stempel 9

Quenstedt

„Schalkenburg“

Im östlichen Harzvorland, etwa 1 km südwestlich von Quenstedt, befindet sich ein archäologischer Fundplatz. Dort, wo der Hengstbach in der Nähe der „Fabrik“ in den Trog eintritt, erhebt sich ein Bergsporn der im Volksmund „Schalkenburg“ genannt wird. Auf dieser Hochfläche befand sich eine neolithische Kreisgrabenanlage.

Wanderstation / Stempel 17

Pansfelde

„Baldriansköppe“

Im Tal der Schwennecke, umgehen von einer abwechslungsreichen Landschaft mit Mischwald, Wiesen und Äckern, sowie den Flusstälern der Leine und Selke liegt der Ort Pansfelde. Pansfelde wurde erstmals urkundlich im Jahre 1276 unter dem Namen „Pamesvelde“ erwähnt. Im Jahr 1850 lebte ein Kantor Lickefett in Pansfelde. Sein besonderes Interesse galt dem Anbau von Arzneipflanzen, ganz besonders dem Baldrian. Es stellte sich heraus, dass der geldliche Ertrag höher ist als bei Getreide. Die wirkstoffreichen Wurzeln waren die Grundlage zur Herstellung von Baldriantee und Baldriantropfen zur Versorgung vom leidenen Menschen. So kam es auch zu dem Spitznamen der „Pansfelder Baldriansköppe“.

Wanderstation / Stempel 3

Wieserode

„Am Anger“

In der Ortsmitte des idyllischen Vorharzdorfes. In unmittelbarer Nähe befindet sich die schöne Dorfkirche,welche auf das Jahr 1617 zurück geht. Damit ist sie die älteste Fachwerkkirche in der Harzregion.

Wanderstation / Stempel 20

Schadeleben

„3-Ländereckblick“

„Am Philips Berge“ am Hakel befindet sich der höchste Punkt des Salzlandkreises. Hier hat man eine sehr schöne Aussicht auf das „Dreiländereck“. Man kann an diesem Strandort den Brocken im Harz sehen, den Concordia See im Salzlandkreis, sowie die „Pyramiden-Halden“ des Landkreises Mansfeld-Südharz.

Wanderstation / Stempel 11

Hoym / Anhalt

„Mittelmühle“

Die Mittelmühle in der Mühlenstraße in Hoym / Anhalt wurde 1750 erbaut. Sie ist ein technisches Denkmal der Produktionsgeschichte. Das Wasserrad hat einen Durchmesser von 5 m, eine Breite von 1,80 m und wird mit 48 Schaufeln angetrieben. Es ist das einzige dieser Art in den ehemaligen Bezirken Halle und Magdeburg.

Wanderstation / Stempel 8

Stangerode

„Schöne Aussicht“

Im Leinetal, zwischen Eine und der Leine befindet sich auf einer Anhöhe die „Schöne Aussicht“. Umgeben von Wäldern, hat man einen schönen Blick in das Leinetal bei Stangerode.

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Viel Spaß beim Wandern!

An 22 sehenswerten Plätzen im Vorharz (Landkreis Harz, Landkreis Mansfeld-Südharz und Salzlandkreis) stehen die Stempelkästen des „Vorharzer Dreiländereckpfads“. Auf einer Strecke von insgesamt ca. 140 km sind die Stempelstationen sowohl für Fahrradfahrer als auch für Wanderfreunde gut zu erreichen.

Achtung! Wenn Ihr an der eigentlichen Stempelstelle keinen Stempel aufgrund von Vandalismus mehr vorfindet, habt Ihr ab sofort die Möglichkeit, im Gartenhaus in Pansfelde Euren erwanderten Stempel abzuholen.

Übersichtskarte

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